Baths of Barbara of Augusta Treverorum

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Level 5 : Apprentice Architect
8
English:

The real name of the Baths of Barbara which would have been
used at Roman times did not survive, therefore the currently used
designation originates from a small, nearby medieval church
dedicated to St. Barbara. The church itself was destroyed by French
troops in 1673, so just the name has survived.
The bathing complex was most likely built in the mid to late 2nd
century A.D. as a result of a large scale and state financed building
program in Trier during the reign of Marc Aurel (161-180) and due to
the ever increasing population size as well as its influence under
the Nerva–Antonine dynasty. At this time, some smaller bathing
complex located by the cattle market was increased in size too and
stone marks have been found linking the workshops involved in
building the Porta Nigra with the Baths of Barbara.

These new baths stayed in continued use up until the 5th century A.D.
in which the Roman Empire found itself thrown into a series of wars
and being the target of invasions by Germanic and other Tribes, which,
combined with the economic decline in the western provinces, led to the
downfall of the Western Roman Empire and in consequence instituted
the decline of the once rich and plentiful city cultures in the West. The
ruins of the Baths of Barbara lost their intended purpose and were
supplemented by some fortifications in the 11th century and then used as
fort or castle.

First excavations with actual interest in Roman culture took place starting
in 1822 and quickly gained momentum. Subsequent excavations further
unveiled many ancient marble pieces and parts of statues. Parts of the
basement of the main building were restored recently and are open for public.

The baths itself make up a surface area of 172x240m which made them
the largest Bathing complex at the time of its completion while only ranking
second to the Baths of Trajan in Rome. The main building is 172x96m and
strongly resembles the Hadrianic Baths in Leptis Magna, which are slightly
smaller but of the same building type. One specific feature of the Baths of
Barbara are the two large and heated swimming halls on both sides of the main
building, the large Natatio also being of particular note, because they were
not connected to the Frigidarium to the same degree as seen in other
Roman Baths due to the colder climate in the Northern regions.

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Deutsch:

Der Name der Barbarathermen ist historisch nicht überliefert und leitet sich
von dem Name einer kleinen und nahegelegenen mittelalterlichen Kirche ab,
die St. Barbara gewidmet war und von französischen Truppen im Jahre 1673
zerstört wurde. Die Anlage wurde wahrscheinlich ab Mitte des 2. Jahrhunderts
gebaut, als Ergebnis der Bauanstrengungen unter Marc Aurel (161-180) und
der wachsenden Bedeutung der Stadt Trier unter den Adoptivkaisern. Zu
dieser Zeit wuchs die Bevölkerung der Stadt stetig und die bestehenden
Thermen am Viehmarkt wurden ebenfalls umgebaut und erweitert.

Die neuen Bäder blieben bis ins 5. Jahrhundert hinein in fortwährender
Benutzung, denn das Ende kam erst mit den Einfällen verschiedener Stämme
in römisches Territorium, die zugleich in einer Phase der Verheerung und einer
Reihe von Kriegen den Niedergang des Weströmisches Reiches einleiteten.
Die Ruinen der Anlage hatten so ihren ursprünglichen Zweck verloren und
wurden durch einige mittelalterliche Erweiterungen und Umbauten ab dem
11. Jahrhundert einer militärischen Nutzung zugeführt.

Erste Grabungen der bis dahin fast völlig zerstörten und teilweise überbauten
Anlage wurden ab 1822 von Privatleuten durchgeführt, die auf ein gestiegenen
Interesse an antiker Kultur zurückzuführen sind. In Folge wurden nach und nach
etliche Grabungen durchgeführt, die zahlreiche Marmorfragmente der
ursprünglichen Ausstattung und einige Überreste von Statuen zutage
förderten. Teile des Fundaments des Haupttrakts wurden in jüngster
Zeit restauriert und stehen der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur
Verfügung.

Die Thermen belegten eine Fläche von 172x240m und waren damit zur Zeit
ihrer Fertigstellung die größten Thermen im römischen Reich, die nur von
den Trajansthermen in Rom übertroffen wurden. Der reine Badetrakt besaß
eine Grundfläche von 172x96m und weist eine größere Ähnlichkeit mit den
hadrianischen Thermen von Leptis Magna als mit den größeren Thermen
Roms, was sie architektonisch als Vertreterin des großen Kaisertypus ausweist
– wenn auch in einer stark erweiterten Variante. Eine Besonderheit stellen
die beheizten Schwimmhallen auf beiden Seiten des Hauptgebäudes dar,
welche vermutlich genauso wie die anscheinend nicht mit dem Frigidarium
durch einen Durchgang verbundene Natatio auf das deutlich kältere Klima
in den nördlichen Gefilden zurückzuführen ist. Da die großen freiliegenden
Schwimmbecken in den römischen Thermen typischerweise unbeheizt waren,
werden sie in den kalten Wintern des Nordens wohl nicht benutzt worden sein.
Abgesehen davon unterscheidet sich die Anordnung und die Raumfolge
nicht sonderlich von denen anderer Thermen, sodass die typisch
römische Badeabfolge mit einiger Sicherheit angenommen werden kann.

Zu der vorliegenden Rekonstruktion sei angemerkt, dass der Grundriss und der
äußere Aufriss auf wissenschaftlichen Vorlagen basiert, bei der Innengestaltung
jedoch aus Mangel an gesicherten Erkenntnissen deutliche künstlerische
Freiheiten vorgenommen wurden.
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Link to Shematic:
http://www.mediafire.com/file/clqntwudkp5grg4/Barbarathermen+Shematic.nbt/file

Homepage of Trier:
http://zentrum-der-antike.de/en.html


Sources:

1) D. Krencker, E. Krüger. u.a.: Die
Trierer Kaiserthermen
. In: Trierer Grabungen und Forschungen Band
I,1. Dr. Benno Filser Verlag GmbH Augsburg, 1. Auflage. Ausgburg,
1929.

2) Klaus-Peter Goethert: Römerbauten
in Trier
. In: Edition Burgen,
Schlösser, Altertümer (Hrsg): Führungsheft 20. 1. Auflage.
Regensburg, 2003.


3) Erika Brödner: Die römischen
Thermen und das antike Badewesen
. Wissenschaftliche
Buchgesellschaft. 1. Auflage. Darmstadt, 1983.
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